Ende letzten Jahres haben einige große Technik-Konzerne angekündigt, an einem einheitlichen Smart-Home-Standard zu arbeiten. Nun gibt es neue Informationen zu Connected Home over IP.

Als das Projekt mit dem Namen Connected Home over IP im Dezember 2019 vorgestellt wurde, war noch nicht viel darüber bekannt. Nun wurde auf der Webseite der Zigbee-Allianz ein neues Projekt-Update veröffentlicht. Die Zahl der Unternehmen, die am Projekt mitwirken, ist inzwischen auf mehr als 145 angewachsen. Zu den Mitgliedern des Projektes gehören unter anderem alle Unternehmen der Zigbee-Allianz, IKEA, signify sowie die großen Konzerne Amazon, Apple und Google. In 30 funktionsübergreifenden Teams arbeiten Vertreter der jeweiligen Firmen aus den Arbeitsbereichen Produktion, Technik und Marketing zusammen.

Was ist Connected Home over IP?

Aktuell verwenden die meisten Hersteller jeweils ihre eigenen Schnittstellen für ihre Smart-Home-Systeme, sodass viele Geräte untereinander nicht kompatibel sind. Der neue Standard soll in Zukunft die Konnektivität und Kompatibilität zwischen Produkten verschiedenster Anbieter sicherstellen. Das Ziel von Connected Home over IP ist es, Produkte aus den unterschiedlichsten Bereichen abzudecken und so auch die Entwicklung von neuen Geräten zu vereinfachen, da nur noch ein einheitlicher Standard verwendet werden muss. Auch soll so eine sichere und bessere Kommunikation sichergestellt werden.

Das Projekt soll schon 2021 an den Start gehen

Bis Ende des Jahres soll laut des Updates ein erster Spezifikationsentwurf vorliegen und bereits im nächsten Jahr soll der neue Smart-Home-Standard offiziell ausgerollt werden. Zuerst werden dabei bestimmte Geräteklassen fokussiert. Dazu gehören Beleuchtung und Elektrik (z.B. Glühbirnen, Leuchten, Steuerungen, Stecker, Steckdosen), HLK-Steuerungen (z.B. Thermostate, Klimaanlagen), Zugangskontrolle (z.B. Türschlösser, Garagentore), Sicherheit (z.B. Sensoren, Detektoren, Sicherheitssysteme), Fensterabdeckungen/-blenden, Fernseher, Access Points und Bridges.

Quellen: ifun, Winfuture

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