Amazon macht die Alexa-Hardware günstiger, um die intelligente Sprachassistenz bei Entwicklern und kleineren Geräte-Herstellern noch beliebter zu machen. Im Vorfeld der Cloud-Computing-Konferenz AWS-Re:invent kündigt Amazon neue Produkte und Dienste an, die mit reduzierten Hardwareanforderungen Entwickler und Co. locken sollen. Alles dazu hier.

Geht es nach Amazon, dann soll Alexa bald allgegenwärtig sein. Der E-Commerce-Riese hat im Vorfeld der AWS-Re:invent, einer der größten Cloud-Computing-Konferenzen weltweit, seine kommenden Pläne für Alexa verkündet. Das große Ziel des Elektronik-Händlers ist es nämlich die smarte Sprachassistenz nicht nur in Lautsprecher, Kühlschränke Autos und Co. zu bringen, sondern auch in ganz kleinen Smart-Home-Devices wie Glühbirnen, Lampen, Heizungsthermostate etc. zu verbauen. Das Zaubermittel, das Amazon dabei helfen soll, den Smart-Home-Markt noch tiefer zu durchdringen, lautet Kostensenkung via Cloud-Lösung.

Laut einer Vorankündigung des Online-Händlers plane das Unternehmen Alexas Rechenleistungen in die hauseigene AWS-Cloud auszulagern und Hardware-Ansprüche an seine Alexa-Voice-Services (AVS) zu reduzieren. Das soll dafür sorgen, dass Prozesse wie Medianabfragen oder Audio-Dekodierungen nicht mehr direkt auf den Geräten, sondern auf der Cloud ausgeführt werden. Mit diesem Ansatz ließen sich laut Amazon die Herstellungskosten für Alexa-kompatible Devices um bis zu 50 Prozent reduzieren. Diese Anreize sollen Hersteller und Entwickler von kleinen Smart-Home-Produkten animieren, auf Amazons künstliche Intelligenz zu setzen. Ob der Plan aufgeht, wird sich bald zeigen. Die Aufnahme des Vorhabens durch das AWS-Re:invent-Publikum lässt sich sicherlich als ein erster Indikator deuten. Die Konferenz findet dieses Jahr vom 2. bis zum 6. Dezember in Las Vegas statt.

Quelle: t3n.

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