Arlo, das US-Unternehmen für Sicherheitslösungen, verkauft sein Europa-Geschäft an die schwedische Firma Securitas Direct. Was sich für deutsche Kunden damit ändert, erfährst Du hier.

Der US-amerikanische Hersteller von Überwachungskameras und Video-Türklingeln Arlo übergibt seine Europa-Sparte an Verisure, eine Tochter des schwedischen Sicherheitsunternehmens Securitas Direct. Die Schweden zählen zu den Marktführern in Sachen Sicherheitskameras in Europa und übernehmen die Geschäfte von Arlo für rund 50 Millionen Dollar. Verisure ist damit nicht nur für den Vertrieb und die Vermarktung von Arlo-Produkten zuständig, sondern auch für den Betrieb der Cloud-Services inklusive der Technologien rund um die künstliche Intelligenz.

Arlo selbst ist eine Tochter des US-Netzausrüster Netgear und kann laut Eigenaussage auf 3 Millionen registrierte Kunden sowie knapp 12 Millionen verkaufte Kameras zurückblicken. Mit dem Verkauf des Europa-Geschäftes ändern sich für die Besitzer von Arlo-Geräten auch die Nutzungsbedingungen. Laut einer E-Mail an die User heißt es dazu: „Im Vorfeld der geplanten Übernahme, die bis zum Jahresende erwartet wird, haben wir die Nutzungsbedingungen für Ihr Konto aktualisiert. Hier können Sie diese einsehen und mehr über Ihre Rechte erfahren.“

Kunden sollten sich diese Änderungen genau durchlesen, denn Verisure eilt nicht der beste Ruf voraus. Das Landgericht Amsterdam hat die Geschäftspraktiken der Schweden 2015 als rechtswidrig gegenüber den Verbrauchern verurteilt.

Quelle: caschys blog.

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