Samsung hat seine Vision vom Smart Home der nächsten Generation auf der Web Summit in Lissabon vorgestellt. Dazu gehören unter anderem vollkommen vernetzte Räume, Staubsauger-Wachroboter und sozial verlinkte Fernseher.

Wie sieht das Smart Home in fünf Jahren aus? Samsung hat seine Antwort auf diese Frage auf der Web Summit vorgestellt. Ab 2025 sollen nicht mehr nur einzelne Geräte untereinander kommunizieren, sondern ganze Räume in das Komplettsystem NEXT eingebunden sein. Innovations-Chef David Eun hat uns das Konzept anhand von drei Raumtypen erklärt:

Dein Kühlschrank kauft für Dich ein

Deine Küche wird mit NEXT deutlich intelligenter und soll unter anderem Deine gesunde Ernährung fördern. Damit das funktioniert, kommunizieren Kühlschrank, Ofen und Herd permanent miteinander. Der Kühlschrank registriert Deine Lebensmittel und bestellt automatisch neue, wenn etwas leer ist oder Deine Ernährung zu einseitig. Außerdem teilt er dem Herd und dem Ofen mit, welche Lebensmittel vorrätig sind, sodass diese Dir passende Rezepte vorschlagen und entsprechende Voreinstellungen treffen.

Dein Badezimmer achtet auf Deine Gesundheit

Für das Bad hat Samsung sich ein Konzept ausgedacht, dass sogar noch weiter geht als die kommunizierenden Küchengeräte. Hier sind Sensoren in die Bodenfliesen verbaut, die Dich scannen, sobald Du morgens barfuß das Bad betrittst. Deine Vitalwerte werden automatisch auf dem Spiegel eingeblendet, sodass Du sofort Bescheid weißt, wenn etwas nicht stimmt. Sollte tatsächlich Grund zur Sorge bestehen, kannst Du direkt über den Badezimmerspiel einen Arzt kontaktieren.

Dein Staubsauger beobachtet Dich

Auch das Wohnzimmer wird in NEXT eingebunden. Hier wird der Fernseher in Zukunft nicht mehr nur dazu dienen, Netflix zu streamen, sondern zur Zentrale für Deine sozialen Netzwerke. Du kommunizierst damit also mit Deinen Freunden und wirst über Events aller Art auf dem Laufenden gehalten. Samsungs Staubsaugerroboter sollen in Zukunft zur Sicherheit im Haushalt beitragen. Mit Kameras ausgestattet überwachen sie permanent den Haushalt und dienen so unter anderem auch zum Einbrecherschutz.

Quelle: Heise

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