Smarte Kühlschränke sind praktisch. Sie unterstützen Dich beim Einkaufen und verraten Dir auf Knopfdruck jederzeit, an welchen Lebensmitteln es fehlt und wie lange die Milchpackung in der Tür noch haltbar ist. Der Nachteil: Die Geräte sind sehr teuer. Deshalb gibt es nun einen Alexa Skill, mit dem sich auch herkömmliche Kühlschränke per App und Sprachsteuerung bedienen lassen.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist fast jeder Gegenstand in einer smarten Version erhältlich, also per App steuerbar. Auch Kühlschrank-Hersteller haben das Smart-Home-Konzept längst für sich entdeckt und ihre Produkte mit Tablets und Co ausgestattet, um den Gebrauchsgegenstand in einen echten Alltagshelfer zu verwandeln. Smarte Kühlschränke sind allerdings sehr teuer, die verbaute Technik möchte schließlich bezahlt werden. Wer sich den Luxus nicht leisten kann oder möchte, kommt mit einem unscheinbaren Alexa-Skill nun aber doch auf seine Kosten: Mein Kühlschrank heißt die kostenlose Anwendung, die auch aus herkömmlichen Kühlschränken smarte Helfer macht. Die einzige Voraussetzung, um sie zu nutzen ist die Sprachassistentin Alexa.

Entwickelt hat Mein Kühlschrank Michael Skall, ein deutscher Wirtschaftsinformatik-Professor. Er selbst besitzt keinen smarten Kühlschrank, sondern nutzt zu Hause seine selbstentwickelte App, die bisher fast 2.000 Mal heruntergeladen wurde. Der Alexa Skill ist kostenlos und für alle „Amazon Echo“-Modelle verfügbar, auf Versionen mit Bildschirm (beispielsweise auf dem Amazon Echo Show) habt ihr allerdings eine bessere Übersicht.

Mein Kühlschrank Skill
Für „Mein Kühlschrank“ brauchst Du keine App, sondern nur Sprachbefehle.

So funktioniert der „Mein Kühlschrank“-Skill

Nach einem Einkauf teilst Du Deinem Amazon Echo mit, welche Lebensmittel Du eingekauft hast und wie lange sie haltbar sind. Die Informationen werden gespeichert und können bei Bedarf wieder abgerufen werden. Möchtest Du nun wissen, ob sich Lebensmittel in Deinem Kühlschrank befinden, die dringend verbraucht werden sollten, reicht ein Sprachbefehl: „Alexa, welche Lebensmittel laufen bald ab?“ oder „Alexa, welche Lebensmittel überschreiten demnächst ihr Haltbarkeitsdatum?“. Nachdem Du eine Packung Milch oder die Butter geleert hast, teilst Du es Alexa ebenfalls mit. Sie erinnert sich daran und verrät Dir auf Zuruf, welche Lebensmittel Du beim nächsten Einkauf auf Deine Liste setzen solltest. Du kannst Dir außerdem eine automatische Einkaufsliste anfertigen lassen.

Außerdem lustig und interessant: Alexa merkt sich nicht nur einzelne Produkte, sondern sortiert sie in Kategorien ein. Hast Du Deinen letzten Schokoladenpudding gegessen, macht Alexa Dich darauf aufmerksam, dass noch Vanillepudding da ist.

Wie Du Alexa-Skills aktivierst, erfährst Du in unserem Artikel Alexa Skills aktivieren: So funktioniert’s

arrow_upward